Der Mutterkonzern "Ford Motor Company" wurde 1903 von Henry Ford gegründet. Im Jahre 1925 kam die Marke nach Deutschland und feierte große Erfolge.
Ab 1925
Am 18. August 1925 wird die Ford Motor Company Aktiengesellschaft in Berlin gegründet. Als die Marke Ford nach Deutschland kam, hatte Henry Ford mit dem legendären Modell T ("Tin Lizzie"), dem ersten auf dem Fließband hergestellten Automobil, in den USA bereits das Zeitalter der Massenproduktion und zunehmenden Motorisierung eingeläutet. Im Berliner Westhafen wurden pro Tag durchschnittlich 50 Wagen montiert. Bis zum Umzug nach Köln wurden rund 37.000 T- und A-Modelle gefertigt.
Ab 1930
1930 erwarb die Ford Motor Company ein 170.000 Quadratmeter großes Gelände mit 280 Meter Rhein-Front in Köln-Niehl. Ausschlaggebend für diesen Standort waren die verkehrsgünstige Lage am Rhein sowie die Bahnanschlüsse, aber auch die Nähe zum Ruhrgebiet, da für die Produktion deutsche Zulieferteile verwendet werden sollten. Am 2. Oktober erfolgte der Baubeginn für die Halle A, die noch heute als denkmalgeschütztes Gebäude existiert und als Sitz von Ford of Europe dient. 1939 kommt der Ford Taunus (Spitzname "Buckel") als Weiterentwicklung des "Eifel" auf den Markt. Der Firmenname lautet nun "Ford-Werke AG".
Ab 1940
Im zweiten Weltkrieg produzieren die Ford-Werke Lkws und Kettenfahrzeuge für die Wehrmacht. Auch Zwangsarbeiter wurden eingesetzt. Im Krieg verursachten Bomben einige Schäden auf dem Gelände der Ford-Werke. Jedoch wird nach Kriegsende die Produktion schnell wieder aufgenommen, so dass Ende des Jahres 1945 wieder über 2.700 Menschen bei Ford arbeiten. Bis 1967 werden die Modelle 12M, 15M, 17M und P3-P7 unter dem Namen Taunus verkauft.
Ab 1970
Anfang der 70er entstehen Modelle wie der Ford Capri, der Transporter Transit und die Limousinen Escort, Fiesta und Granada. In den 80er Jahren folgen die Modelle Sierra als Taunus-Nachfolger, Orion und Scorpio. 1989 läuft der 20-millionste Ford aus deutscher Produktion vom Band. In den 90ern entstehen die Modelle Ford Ka, der Mondeo, der Galaxy und der Verkaufsschlager Ford Focus, der bis heute das meistverkaufte Ford Modell ist.
Ab 2000
Heute gehören Marken und Markenanteile, darunter Aston Martin, Jaguar, Land Rover und Mazda zur Ford Company. Im Jahre 2004 ändert Ford in Deutschland seine Gesellschaftsform von AG in GmbH. 2008 feiert das T-Modell seinen 100. Geburtstag und der Ford Focus ECOnetic wird mit dem Auto-Umwelt-Zertifikat ausgezeichnet.
Ford im Motorsport
Auch in Sachen Motorsport konnte Ford Erfolge verbuchen. Die Erfolgsgeschichte begann 1936 in Monte Carlo. Der Rumäne Ion Zamfirescu gewann die legendäre Rallye mit einem Ford V8. Weitere Erfolge wurden beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans gefeiert. 1966 bis 1969 gewann der GT 40 diesen Klassiker viermal in Folge. Bei der Formel 1 beginnt für Ford mit dem neuen Jahrtausend eine neue Epoche im Motorsport. Erstmals greift Jaguar mit den Piloten Luciano Burti und Vize-Weltmeister Eddie Irvine in das Geschehen auf den Rundkursen dieser Welt ein.
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