Donnerstag, 20.06.2013


E10

E10
Superbenzin mit zehnprozentigem Ethanolanteil
Die Verunsicherung ist groß: Während die einen sich freuen, dass der neue Kraftstoff günstiger sein soll, schimpfen die anderen darüber, dass mit der Herstellung des neuen Kraftstoffes unterm Strich keine positivere Umweltbilanz entsteht. Wir klären auf: Was ist der neue Kraftstoff und verträgt Ihr Fahrzeug diesen?

E10 - Die häufigsten Fragen
  • Was ist E10?

    E10 ist Benzin, dass im Vergleich zu dem bisherigen Super-Benzin einen höheren Anteil an Ethanol enthält. Das "E" steht für Ethanol und die Zahl "10" gibt an, dass dieses Benzin bis zu 10 % Ethanol enthalten kann, während das normale Superbenzin nur einen Anteil von 5% hat. Bioethanol wird in Deutschland überwiegend aus Weizen und Zuckerrüben gewonnen, in Brasilien aus Zuckerrohr und in den Vereinigten Staaten aus Mais.
  • Warum gibt es E10?

    Bioethanol spielt beim Klimaschutz eine wichtige Rolle. Indem Biokraftstoffe, wie zum Beispiel das neue E10 verwendet wird, soll die Abhängigkeit vom knapper werdenden Erdöl weiter sinken. Die EU hat mit einem Gesetz beschlossen, dass der Anteil an Biokraftstoffen im Verkehrsbereich erhöht werden soll. In Deutschland wird mit der Einführung von E10 die Vorgabe der europäischen Richtlinie erfüllt.
  • Wer kann E10 verwenden?

    Ca. 90% aller benzinbetriebenen Pkw können E10 tanken. Neufahrzeuge sind in der Regel E10-tauglich. Fahrerinnen und Fahrer benzinbetriebener Fahrzeuge sollten sich, bevor Sie das erste Mal E10 tanken, vergewissern, dass Ihr Fahrzeug den Kraftstoff verträgt. Eine Liste der Deutschen Automobil Treuhand GmbH hilft Ihnen bei der Orientierung.
  • E10 Verträglichkeitsliste


Quelle: Deutsche Automobil Treuhand GmbH

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E10 Gesetzesgrundlage
E10 Gesetzesgrundlage Nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz muss der Ethanol-Anteil im Ottokraftstoff von
derzeit 5 Vol. % (E5) auf 10 Vol. % (E10) in 2011 angehoben werden.


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Spritspar-Tipps
  • vorausschauend fahren
  • früh schalten
  • Reifendruck um 0,2 bar erhöhen
  • unnötigen Ballast vermeiden
  • Kurzstrecken meiden