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    Aktuelle Gesetzesänderungen für Autofahrer

    Jeder Jahreswechsel bringt auch neue Gesetze mit sich. Neue Vorgaben für Fahranfänger, Regelungen zum Lärmschutz, Erweiterungen der Online-Anmeldung und weitere Gesetzesänderungen treten 2018 für Autofahrer in Kraft. Erfahre hier das Wichtigste rund um die neuen Regeln für Autofahrer in 2018.

    Mann betrachtet Tablet
    © Fotolia/Ivan Kruk

    Gesetzesänderungen für Autofahrer ab 2018

    1. Mit grüner Plakette zur Hauptuntersuchung

    Autofahrer mit grüner HU-Plakette müssen im angezeigten Monat zum Prüftermin. Wird der Termin um mehr als zwei Monate versäumt, drohen Bußgelder und die Begleichung der Untersuchungskosten. Nach acht Monaten Verzug gibt es zusätzlich einen Punkt in Flensburg.

    2. Pflicht für Endrohruntersuchung bei der Abgasuntersuchung

    Ab 2018 ist die sogenannte Endrohrmessung Plicht. Die alleinige Onboard-Diagnose reicht bei der Abgasuntersuchung nun nicht mehr aus. Eine fehlerhafte Funktion der Abgasreinigung kann so besser erkannt werden.

    3. Pflicht für Elektronisches Notrufsystem

    Alle Neuwagen müssen nun verpflichtend ein elektronisches Notrufsystem (eCall-System) enthalten. Es besteht aus einem GPS-Empfänger einer Mobilfunkeinheit. Bei einem Unfall können so automatisch die Standortdaten an die Rettungsleitstelle übermittelt werden. Die Einsatzkräfte können so schnell an den Unfallort kommen. Der Notruf kann per Knopfdruck ausgelöst werdeb, wird bei einem heftigen Aufprall aber auch automatisch aktiviert. Er kann aber auch manuell durch einen Knopfdruck abgesetzt werden. Es wird auch eine Sprachverbindung zur Rettungsleitstelle hergestellt. Diese Regelung gilt ab dem 1. April 2018.

    4. Winterreifen: Apine-Symbol statt M+S-Kennzeichnung

    Diese neue Kennmzeichnungspflicht gilt ab 2018 für Wintereifen und Ganzjahresreifen. Diese müssen zukünftig mit dem neuen Alpine-Symbol – einer Schneeflocke vor einem Berg – gekennzeichnet sein. Es reicht nun nicht mehr aus, wenn entsprechende Reifen mit den Buchstaben M+S beschriftet sind. Allerdings gibt eine großzügige Übergangsfrist: Alte Reifen, die bis Ende 2017 hergestellt wurden, dürfen bis zum 30. September 2024 weiter genutzt werden. Wer aber bei winterlichen Bedingungen mit Reifen erwischt wird, die nach dem Jahreswechsel hergestellt wurden und die neue Kennzeichnung nicht führen, muss Bußgelder verrichten. Das gilt sowohl für den Fahrer als auch für den Halter.

    5. Anstieg der Kfz-Steuer für viele Neuwagen

    Ab 1. September 2018 müssen alle Neufahrzeuge die Schadstoffklasse 6c erfüllen. Die Autobauer müssen spätestens dann mit einem Partikelfilter nachrüsten. Hintergrund: Ab besagtem Datum wird die Kfz-Steuer nicht mehr nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) berechnet, sondern nach den WLTP-Zyklus (Worldwide Light-Duty Vehicles Test Procedure). Dieser soll realistischere Werte liefern, weil der Testzeitraum verlängert und verschiedene Geschwindigkeiten berücksichtigt werden.


    Weitere Gesetzesänderungen für Autofahrer in den letzten Jahren

    Gesetzesänderungen für Autofahrer ab 2017

    1.Versicherung: Veränderung der Typ- und Regionalklassen

    Die Typ- und Regionalklassen der Kfz-Haftpflichtversicherung wurden neu eingestuft, weswegen die Kosten bei manchen Autofahrern gestiegen oder gefallen sind. Für knapp 77 Prozent der Autofahrer hat sich am Autorecht nichts geändert.

    2. Neue Verkehrsschilder

    E-Bikes dürfen nun laut StVO auf Radwegen fahren, wenn sie die Geschwindigkeit von 25 km/h nicht überschreiten. Dafür ist allerdings die Kennzeichnung durch das Schild "E-Bikes erlaubt" notwendig.

    3. Motorradzulassung

    Neue Motorräder müssen seit 2017 den Schadstoffvorgaben der Euro-4 Norm entsprechen und werden auch erst ab dieser Klasse zugelassen. Außerdem darf der maximale Geräuschpegel nicht mehr als 80 dB(A) betragen.

    4. Klimaanlage

    Das Kältemittel in Klimaanlagen darf nicht mehr mit fluorierten Treibhausgasen mit einem Treibhaus-Potenzial über 150 belastet sein. Ausgenommen sind genehmigte Fahrzeuge bis 2011.

    5. Bußgeldreform

    Im neuen Bußgeldkatalog gilt seit 2017 ein Fahrverbot bereits ab 8 Punkten. Außerdem sind Radfahrer und Fußgänger nun stärker von Punkten und Strafen betroffen. Zusätzlich sollte man nicht mehr am Steuer mit dem Handy erwischt werden, denn das kostet jetzt mindestens 100€. Die neuen Strafen sollen vor allem Autorennen verhindern.

    6. Gesichtsverhüllung

    Am Steuer darf das Gesicht nicht mehr so verhüllt sein, dass man nicht mehr erkennt wer fährt. Verstößt man gegen die Regelung, kann dies bis zu 60€ kosten. Kopfbedeckungen die das Gesicht freilassen, sind weiterhin erlaubt.

    7. Führerschein

    Die Preise für die Führerscheinprüfung sind ab 2017 teurer. Die theoretische Prüfung kostet nun 22,49€, anstatt wie vorher 20,83€. Die praktische Prüfung wird gleichzeitig nicht mehr mit 84,97€ berechnet, sondern nun mit 91,75€.

    8. PKW Maut

    Die PKW-Maut scheint beschlossen. Dennoch steht bisher nicht fest, wann und wie sie kommen wird. Klar ist aber auf jeden Fall, dass der deutsche Autofahrer nicht belastet werden soll mit der Maut, denn seine Kosten sollen mit der KFZ-Haftpflichtversicherung verrechnet werden.

    9. TÜV-Plakette prüfen

    Wann steht der TÜV an? Durch die jährlich wechselnde Farbe der Plakette lässt sich das schnell erkennen. Ist die Plakette rosa, so ist die Hauptuntersuchung 2017 fällig.

    10. Rettungsgasse bilden

    Um Unklarheiten zu beseitigen wurde allgemein festgelegt, dass die Rettungsgasse zwischen dem ganz linken und dem danebenliegenden Fahrstreifen gebildet werden muss. Auch schon bei stockendem Verkehr.


    Gesetzesänderungen für Autofahrer ab 2016

    1. „Section Control“

    Ab 2016 soll in Niedersachsen das Pilotprojekt „Section Control“ zur Tempoüberwachung starten. Dabei wird die Geschwindigkeit nicht wie bei einem herkömmlichen Blitzer zu einem einzelnen Zeitpunkt gemessen, sondern die Durchschnittgeschwindigkeit über längere Strecken ermittelt.

    2. Plakette

    Wer eine gelbe TÜV-Prüfplakette mit der Zahl 15 auf seinem Auto, Anhänger oder Motorrad hat, sollte schnellstmöglich die Hauptuntersuchung nachholen. Wer diese bis März 2016 nicht abgeschlossen hat, muss mit einer Strafe von 15 Euro rechnen.

    3. Rote Kennzeichen

    Neue rote Kennzeichen ermöglichen Händlern Fahrzeuge, die noch nicht zugelassen sind, zur Reinigung oder zum Tanken zu fahren.

    4. Neue Abgasvorschriften für Motorräder

    Motorräder müssen ab 2016 die Abgasvorschriften der Norm Euro-4 erfüllen. Betroffen sind alle Motorräder der Klasse L3e.

    5. MPU in Bayern

    Galt bisher die Grenze von 1,6 Promille als Kriterium für eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU), soll in Bayern ab 2016 jeder Fahrer, dem der Führerschein aufgrund von Alkohol am Steuer entzogen wurde, zu einer MPU antreten.

    6. Mehr Erste-Hilfe-Stunden für Fahrschüler

    Ab 2016 wird die Anzahl der obligatorischen Übungsstunden für die Erste Hilfe um zwei erhöht. Statt sieben sind somit nun neun Übungsstunden zu 45 Minuten nötig, um zur Fahrprüfung anzutreten.

    7. Steuer für Elektroautos

    Bei dem Kauf von Elektroauto wird ab dem 01.01.2016 nur noch für fünf Jahre die KFZ-Steuer erlassen. Zuvor waren es zehn Jahre. Nach den fünf Jahren müssen allerdings nur 50 Prozent der Steuer gezahlt werden.

    8. KFZ-Online-Zulassung

    Die Anfang 2015 etablierte Online-Zulassung wird 2016 weiter ausgebaut. So sollen auch Adressenänderungen und Zulassungen digital ermöglicht werden.

    9. Lautstärkeregelungen

    Ab Juli 2016 darf die Lautstärke serienmäßig eingebauter Auspuffe nicht mehr überschritten werden. „Klappenauspuffe“ sind folglich verboten. Für neuzugelassene Motorradtypen gelten ab dem 01.01.2016 ebenso Regelungen zu Gunsten des Lärmschutzes: Die Geräuschwerte dürfen 78 Dezibel nicht überschreiten.

    10. Stotterbremse

    Neue Maschinen, die über 125 cm reichen, dürfen nur noch mit ABS-Bremse zugelassen werden. Diese Sicherheitsmaßnahme soll schweren Unfällen vorbeugen.


    Gesetzesänderungen für Autofahrer ab 2015

    Ob strengere Abgasnormen, Online-Fahrzeugabmeldung, Umweltzonen oder Kennzeichen-Mitnahme: auch im Jahr 2015 gibt es für Autofahrer einige Änderungen. Im Folgenden verschaffen wir dir einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

    1. Online-Fahrzeugabmeldung

    Ab diesem Jahr können Autos auf der Internetseite des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie Portale der Zulassungsbehörden online abgemeldet werden. Dafür benötigst du den neuen Personalausweis zur Online-Identifizierung, die Stempelplakette auf dem Kennzeichen sowie den Fahrzeugschein der neuen Generation.

    2. Kennzeichenmitnahme

    Ab sofort kannst du dein Autokennzeichen auch bei Umzug in einen anderen Ort behalten. Dafür musst du vor Ort dein Auto ummelden und deiner Versicherung die neue Anschrift mitteilen, da sich der Kfz-Tarif immer nach dem Wohnort richtet.

    3. Kurzzeitkennzeichen

    Ab dem 1. April 2015 bekommen nur noch Fahrzeuge mit einer gültigen Hauptuntersuchung die für fünf Tage geltende gelb-weiße Überführungsnummer.

    4. Lohnende Anschaffung von Elektroautos

    Bis zum 31. Dezember 2015 können Elektroautos noch mit zehnjähriger Steuerfreiheit angeschafft werden, ab 2016 nur noch mit fünfjähriger Steuerfreiheit.

    5. Sonderrechte für Elektroautos

    Das ab Februar 2015 in Kraft tretende Elektromobilitätsgesetz bestimmt, dass es reservierte Parkplätze an Ladestationen für E-Autos sowie vergünstigte Parkgebühren in Städten geben soll. Zudem können E-Autos die Erlaubnis bekommen, die Busspur nutzen zu dürfen. Dies liegt aber in den Händen der einzelnen Kommunen.

    6. Automatischer Notruf E-Call

    Ab dem 1. Oktober wird das automatische Notrufsystem, das sogenannte E-Call-System, für Pkws und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Pflicht. Fahrzeugseitige Sensoren können einen Zusammenstoß registrieren und übermitteln dann automatisch die Daten des Unfalls, z.B. Standort sowie Zeitpunkt. Zudem können diese auch manuell per Hand aktiviert werden.

    7. Strengere Abgasnormen

    Ab dem 1. September 2015 müssen alle Neuwagen mit Benzin- und Dieselmotor die strengere Abgasnorm Euro 6 erfüllen. Dann dürfen Benziner nur noch 60 Milligramm Stickoxid pro Kilometer ausstoßen, Dieselfahrzeuge nur noch 80 statt bisher 180 pro Kilometer.

    8. Neue Typklassen für Versicherungen

    Seit dem 1. Januar sind die neuen Regional- und Typklassen in Kraft getreten. 13 Prozent der Autofahrer werden in der Kfz-Haftpflichtversicherung auf- oder abgestuft, 74 Prozent bleiben bei der Regionalklasse in der alten Stufe. 36 Prozent aller Vollkasko-Versicherten können mit einer Verbesserung rechnen, für 54 Prozent ändert sich nichts.

    9. Neuer Verbandskasten

    Verbandskästen müssen jetzt der geänderten DIN 13164 entsprechen. Zum Inhalt gehören jetzt unter anderem auch zwei Feuchttücher sowie ein 14-teiliges Pflaster-Set.

    10. Verschärfte TÜV-Regeln

    Ab Sommer soll ein Prüfadapter für Kraftfahrzeuge eingesetzt werden, der die Funktionalität der neuen Sicherheitssysteme wie Fahrassistenz- und elektronische Sicherheitssysteme testet.

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