Sparsames Fahren – Den steigenden Spritpreisen entgegenwirken

Als wäre ein Auto nicht schon teuer genug, sorgen steigende Benzinpreise zusätzlich für Frust bei Autofahrer:innen. Und eine Besserung ist in naher Zukunft nicht in Sicht. Deshalb zeigen wir dir hier ein paar Tricks für eine sparsame Fahrweise, mit denen du bis zu 20 % Kraftstoff einsparen* kannst.

Zapfhahn füllt Kraftstoff in Autotank ein
© Sandor Jackal/Fotolia
Zapfhahn füllt Kraftstoff in Autotank ein
© Sandor Jackal/Fotolia

Spritsparen während der Fahrt – Die 12 besten Tricks

1. Fahrweise optimieren

  • Zügig beschleunigen, mit dem Hochschalten nicht zu lange warten (bei einer Drehzahl von ca. 2.000 U/min, falls dein Tacho über diese Anzeige verfügt)
  • Mit niedrigen Drehzahlen die Geschwindigkeit halten
  • Erst wieder runterschalten wenn der Motor ruckelt oder zu Brummen beginnt.

2. Vorausschauend fahren

Wenn du auf eine rote Ampel oder einen Ortseingang zufährst, bremse nicht abrupt ab und nimm auch nicht den Gang raus. Gehe lieber frühzeitig vom Gas und überlasse das Bremsen dem Motor. Achte dabei darauf, dass der Verkehr hinter dir nicht behindert wird.

3. Kurze Strecken vermeiden

Der beste Spartipp: Auto stehen lassen! Es lohnt sich nicht, für jede kleine Fahrt den Wagen anzuwerfen. Kurze Strecken kann man auch sehr gut mit dem Fahrrad oder zu Fuß bewältigen. Mit ein bisschen Planung kannst du auch mehrere kurze Fahrten zu einer längeren zusammenlegen.

4. Den Motor nicht warmlaufen lassen

Verzichte im Winter darauf, den Motor warmlaufen zu lassen. Nicht nur ist es verboten, weil es die Umwelt belastet, es kann darüber hinaus auch den Motor beschädigen und verbraucht unnötig Sprit.

5. Motor im Leerlauf ausschalten

Auch wenn das Fahrzeug steht, verbraucht ein laufender Motor Kraftstoff. Im Leerlauf sind das etwa 0,5 bis 1 Liter pro Stunde. Deshalb verfügen moderne Autos über eine Start-Stopp-Automatik. Wer keine hat, sollte den Motor selbst abstellen, wenn die Leerlaufzeit voraussichtlich länger als 20 Sekunden dauert.

6. Unnötige elektrische Verbraucher ausschalten

Reduziere die Einschaltzeiträume für elektrische Geräte auf das notwendige Maß. Dazu gehören Steuergeräte, Beleuchtung, Lüfter, Klimaanlage, Sicherheits- und Komforteinrichtungen. Die beziehen ihre Energie aus dem Bordnetz, das vom Generator gespeist wird. Folglich kosten eingeschaltete elektrische Geräte und andere Verbraucher Sprit, je nach Fahrzeugmodell, Technik und Einsatzbedingungen:
Klimaanlage: etwa 0,3 bis 1,5 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer
Standheizung: etwa 0,2 bis 0,5 Liter pro Stunde

Sicherheit geht vor!

Spare nie an der Beleuchtung, am Scheibenwischer oder an der Scheibenheizung und damit an der Sicherheit!

7. Gewicht reduzieren

Zusätzliches Gewicht kostet Sprit! Pro 100 kg Zusatzlast sind das bis zu 0,3 Liter Mehrverbrauch. Im Stadtverkehr mit viel Anfahren und Beschleunigen potenziert sich der Effekt noch. Deshalb runter mit Dachträger, Dachboxen und Fahrradträgern, wenn sie nicht gebraucht werden.

8. Reifen optimieren

Kontrolliere regelmäßig den Luftdruck deiner Reifen. Schon ein um 0,3 bar zu geringer Druck kann den Rollwiderstand erhöhen und damit auch den Verbrauch von Benzin, Diesel und Co.

Übrigens kann sich die Anschaffung teurerer Reifen auf Dauer lohnen. Mit optimierten Reifen kannst du bis zu 0,5 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer sparen. Der ADAC testet deshalb Reifen regelmäßig auf ihren Rollwiderstand.

9. Auto regelmäßig zur Inspektion geben

Auch wenn dein Auto keine wartungsabhängigen Verbrauchsfaktoren hat, solltest du es regelmäßig warten lassen. Die Kontrolle der Motorluftfilter oder regelmäßige Ölwechsel können zu weniger Spritverbrauch beitragen.

10. Auf der Autobahn nicht übertreiben

Wer auf der Autobahn so richtig das Gaspedal durchdrückt, verheizt auch unnötig Sprit. Versuche deine Geschwindigkeit auf der Autobahn gleichmäßig zu halten. Optimal ist ein Tempo von 70 bis 80 % der Höchstgeschwindigkeit, aber nicht mehr als 130 km/h. Nutze den Tempomat, wenn dein Auto einen hat.

11. Staus vermeiden

Achte auf Verkehrsdurchsagen und vermeide Staus. Fahre außerhalb der Hauptverkehrszeiten, wenn möglich. Das permanente Stop and Go ist die reinste Benzinverschwendung.

Tipp:

Manche moderne Navigationssysteme können dir zumindest innerhalb der Stadt spritsparende Routen anzeigen. Eine Anschaffung könnte sich also lohnen.

12. Fahrsicherheits-Training

Bei einem Fahrsicherheitstraining lernst du nicht nur den sicheren Umgang mit deinem Fahrzeug und wie du in Gefahrensituationen reagierst. Einige ADAC Trainingsanlagen bieten auch spezielle Eco- und Sprit-Spar-Trainings an. Erkundige dich am besten über das Angebot direkt auf den Seiten der ADAC Trainingsanlagen.

Spritsparen während der Fahrt – Die 12 besten Tricks

1. Fahrweise optimieren

  • Zügig beschleunigen, mit dem Hochschalten nicht zu lange warten (bei einer Drehzahl von ca. 2.000 U/min, falls dein Tacho über diese Anzeige verfügt)
  • Mit niedrigen Drehzahlen die Geschwindigkeit halten
  • Erst wieder runterschalten wenn der Motor ruckelt oder zu Brummen beginnt.

2. Vorausschauend fahren

Wenn du auf eine rote Ampel oder einen Ortseingang zufährst, bremse nicht abrupt ab und nimm auch nicht den Gang raus. Gehe lieber frühzeitig vom Gas und überlasse das Bremsen dem Motor. Achte dabei darauf, dass der Verkehr hinter dir nicht behindert wird.

3. Kurze Strecken vermeiden

Der beste Spartipp: Auto stehen lassen! Es lohnt sich nicht, für jede kleine Fahrt den Wagen anzuwerfen. Kurze Strecken kann man auch sehr gut mit dem Fahrrad oder zu Fuß bewältigen. Mit ein bisschen Planung kannst du auch mehrere kurze Fahrten zu einer längeren zusammenlegen.

4. Den Motor nicht warmlaufen lassen

Verzichte im Winter darauf, den Motor warmlaufen zu lassen. Nicht nur ist es verboten, weil es die Umwelt belastet, es kann darüber hinaus auch den Motor beschädigen und verbraucht unnötig Sprit.

5. Motor im Leerlauf ausschalten

Auch wenn das Fahrzeug steht, verbraucht ein laufender Motor Kraftstoff. Im Leerlauf sind das etwa 0,5 bis 1 Liter pro Stunde. Deshalb verfügen moderne Autos über eine Start-Stopp-Automatik. Wer keine hat, sollte den Motor selbst abstellen, wenn die Leerlaufzeit voraussichtlich länger als 20 Sekunden dauert.

6. Unnötige elektrische Verbraucher ausschalten

Reduziere die Einschaltzeiträume für elektrische Geräte auf das notwendige Maß. Dazu gehören Steuergeräte, Beleuchtung, Lüfter, Klimaanlage, Sicherheits- und Komforteinrichtungen. Die beziehen ihre Energie aus dem Bordnetz, das vom Generator gespeist wird. Folglich kosten eingeschaltete elektrische Geräte und andere Verbraucher Sprit, je nach Fahrzeugmodell, Technik und Einsatzbedingungen:
Klimaanlage: etwa 0,3 bis 1,5 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer
Standheizung: etwa 0,2 bis 0,5 Liter pro Stunde

Sicherheit geht vor!

Spare nie an der Beleuchtung, am Scheibenwischer oder an der Scheibenheizung und damit an der Sicherheit!

7. Gewicht reduzieren

Zusätzliches Gewicht kostet Sprit! Pro 100 kg Zusatzlast sind das bis zu 0,3 Liter Mehrverbrauch. Im Stadtverkehr mit viel Anfahren und Beschleunigen potenziert sich der Effekt noch. Deshalb runter mit Dachträger, Dachboxen und Fahrradträgern, wenn sie nicht gebraucht werden.

8. Reifen optimieren

Kontrolliere regelmäßig den Luftdruck deiner Reifen. Schon ein um 0,3 bar zu geringer Druck kann den Rollwiderstand erhöhen und damit auch den Verbrauch von Benzin, Diesel und Co.
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9. Auto regelmäßig zur Inspektion geben

Auch wenn dein Auto keine wartungsabhängigen Verbrauchsfaktoren hat, solltest du es regelmäßig warten lassen. Die Kontrolle der Motorluftfilter oder regelmäßige Ölwechsel können zu weniger Spritverbrauch beitragen.

10. Auf der Autobahn nicht übertreiben

Wer auf der Autobahn so richtig das Gaspedal durchdrückt, verheizt auch unnötig Sprit. Versuche deine Geschwindigkeit auf der Autobahn gleichmäßig zu halten. Optimal ist ein Tempo von 70 bis 80 % der Höchstgeschwindigkeit, aber nicht mehr als 130 km/h. Nutze den Tempomat, wenn dein Auto einen hat.

11. Staus vermeiden

Achte auf Verkehrsdurchsagen und vermeide Staus. Fahre außerhalb der Hauptverkehrszeiten, wenn möglich. Das permanente Stop and Go ist die reinste Benzinverschwendung.

Tipp:

Manche moderne Navigationssysteme können dir zumindest innerhalb der Stadt spritsparende Routen anzeigen. Eine Anschaffung könnte sich also lohnen.

12. Fahrsicherheitstraining

Bei einem Fahrsicherheitstraining lernst du nicht nur den sicheren Umgang mit deinem Fahrzeug und wie du in Gefahrensituationen reagierst. Einige ADAC Trainingsanlagen bieten auch spezielle Eco- und Sprit-Spar-Trainings an. Erkundige dich am besten über das Angebot direkt auf den Seiten der ADAC Trainingsanlagen.

Fahrtrend "Hypermiling"

Aus den USA schwappt gerade ein Trend zu uns herüber, mit dem ehrgeizige Autofahrer:innen versuchen, viel Geld in Form von Benzin zu sparen. Die sogenannten Hypermiler legen es darauf an, mit nur einer Tankfüllung so weit wie möglich zu kommen. Grund dafür sind die enorm angestiegenen Spritpreise. Die langen Strecken mit geringem Treibstoffverbrauch schaffen sie durch niedrige Geschwindigkeiten, ausgeschaltete Klimaanlage und durch Rollen bei ausgeschaltetem Motor. Übrigens fahren auch die US-Amerikaner genau wie die Deutschen gerne zum Tanken in benachbarte Länder, wo das noch relativ günstig geht.

Spritpreise in Deutschland

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* Dies gibt der ADAC in seinen Tipps zum Spritsparen an, an denen sich dieser Ratgeber teilweise orientiert.

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